Die Pfälzer Leberwurst in Afrika

Wär das nicht super, wenn man die Leberwurst vom Baum pflücken könnte? Wie toll wär das denn, wenn die Leberwurst wie ein reifer Apfel einfach von allein runterfallen würde, wenn man am Baum gerüttelt hat! Schon mal einen Leberwurstbaum gesehen? Witzig, aber wahr, den gibt’s tatsächlich… Naja, zumindest den Namen :). 

 

Bildquelle: Wikimedia Commons, Kigelia africana, taken in Murchison Falls National Park, Uganda von Jessp

Der Leberwurstbaum ist in Afrika beheimatet und verdankt seinen ungewöhnlichen Namen den schweren Früchten, die an eine Leberwurst erinnern. Der wissenschaftliche Name des Baumes ist Kigelia africana. Der Leberwurstbaum ist mittlerweile in beinahe allen Regionen Afrikas vorzufinden.

Seine Früchte sind für den Menschen zwar genießbar, werden aber eher seltener verwendet, da ihr Geschmack nicht jedermanns Sache ist. Schade also, dass die Baumfrucht, die so sehr an eine Leberwurststange erinnert, nicht tatsächlich solch eine ist.

Wie ist es denn aber überhaupt um die Leberwurst in Afrika bestellt? Wie viel Leberwurst isst man in der Heimat des Leberwurstbaums? Und isst man diese hierzulande überhaupt?

Es mag wohl kein Geheimnis sein, dass das Essen in manchen Regionen Afrikas ein Problemthema ist. So ist es nur schwer vorzustellen, dass man in manchen Regionen Afrikas morgens Wurst, Käse und Leberwurst auf’s Brötchen schmiert. 

So ist es aber nicht überall in Afrika. Vor allem der Süden Afrikas ist von der überwiegend europäischen Kultur durchfiel Einwanderer geprägt. Hier gibt es Wohnorte und Siedlungen, in denen zum Beispiel die deutsche Kultur und deutsche Traditionen seit der Zeit der Kolonialisierung gewahrt werden und mitunter die Leberwurst verzehrt wird. Zudem ist Süd- und Südwestafrika mittlerweile die Wahlheimat für viele deutsche Senioren. Dank dem schönen, warmen Klima und den verhältnismäßig geringen Lebens- und Wohnkosten verbringt man hier im hohen Alter gern die Monate, die in Deutschland als ungemütlich, kalt und regnerisch empfunden werden. In solchen deutschen Seniorensiedlungen findet man selbstverständlich vieles, was aus Deutschland stammt. Vom deutschen Radiosender über die deutsche Zeitung bis hin zu den deutschen Nahrungsmitteln kann man hier alles finden. 

Das hört sich jetzt weniger exotisch an und kommt vielleicht für den ein oder anderen unerwartet. Für all diejenigen, die Afrika kulinarisch traditionell erleben wollen, heißt es, ab weiter in den Norden. Wer es aber im Ausland des Weiteren gern heimisch hat, wird auch in Afrika ein Fleckchen Heimat vorfinden können.

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