Heidelberger Madonnenstatue am Kornmarkt

Als  Karl Phillip zunächst als Landesherr um das Jahr 1685 die Herrschaft übernahm, versuchte er das damals überwiegend protestantische Land Kurpfalz unter einen stärkeren katholischen Einfluss zu bringen. Hierfür wurden verschiedene, katholische Flugschriften unter dem Volk verteilt, Wallfahrten und verschiedenartige katholische Demonstrationen veranstaltet, und an vielen Stellen in der Kurpfalz wurden Madonnenfiguren aufgestellt. So auch in Heidelberg am Kornmarkt. Der Landesherr ernannte Maria zur Schutzpatronin von Kurpfalz. Somit wurde die Statue am Kornmarkt zum Zentrum religiöser Verehrung. Dieser Status kam der Madonnenstaue mit den Jahren jedoch abhanden, denn viele Protestanten zogen eine Auswanderung aus der Kurpfalz dem katholischen Glauben vor.

Heute dient die Marienskulptur einer bloßen Zierde, ihr stark religiöser Aspekt und die damit einst verbundene religiöse Wichtigkeit besteht heute nicht mehr.

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