Bildende Kunst

“Heidelberg am Neuenheimer Ufer”, Friedrich Rottmann

Friedrich Rottmann(1768-1816), geboren und gestorben in Heidelberg, war ein Zeichenmeister an der Heidelberger Universität. Unter anderem arbeitete er auch mit den Techniken der Radierung und des Kupferstichs. Man sagte ihm eine Begabung für die Landschaftsmalerei nach.

Den Beweis für sein künstlerisches Genie liefert das prachtvolle Gemälde von Heidelberg.  Wie der Name des Gemäldes es bereits verrät, wird hier das Neuenheimer Ufer in Heidelberg dargestellt. Die angewandte Technik ist die Umrissradierung, welcher eine Einfärbung mit Aquarell und Deckfarben folgt. Diese Landschaftsmalerei von Heidelberg entstand um 1800.

„Heidelberg – Blick auf das Schloss von Osten“ von Christian Phillip Koester

Das Gemälde „Heidelberg – Blick auf das Schloss von Osten“ stammt vom Heidelberger Maler und Restaurator Christian Phillip Koester . Das Originalbild entstand zwischen dem 18. Und dem 19. Jahrhundert.

Seine Liebe zur Heimatstadt verbildlicht Kloester in seinen Werken.

Auf dem unten abgebildeten Werk Koesters sehen wir eine kleine Frauengruppe, die auf einem Abhang sitzt und die idyllische Landschaft Heidelbergs genießt. Ist das nicht ein fantastischer Ausblick?

Über die Jahre hinweg hat  das Heidelberger Schloss an seiner Schönheit nichts verloren! Auch heute noch sieht es fast wie gemalt aus.

Die Nachbildung dieses Gemäldes ist heutzutage in vielen verschiedenen Formen und Formaten erhältlich.  Auf diese Weise hat jedermann die Chance sich Heidelberg des 18./19. Jahrhunderts nachhause zu holen.

“Schloß und Stadt von Osten” von Carl Philipp Fohr

Heidelberg begeistert und begeisterte bekanntlich viele Menschen, unter ihnen auch viele Künstler. Einen erneuten Beweis hierfür liefert uns das Gemälde von Carl Philipp Fohr. Dieser Maler, in Heidelberg im Jahre 1795 geboren, war zur Zeit der Romantik ein renommierter Landschaftsmaler. So ließ er es sich nicht entgehen seine geliebte Heimatstadt in seinen Kunstwerken festzuhalten.

Das von ihm erstellte Gemälde „Schloß und Stadt von Osten“ zeigt dem Betrachter die Stadt Heidelberg um 1815. Dabei sieht man im Vordergrund sehr viel Landschaft, in der Ferne die aufragenden Türme des Heidelberger Schlosses, über ihm einen grauen Himmel.  Romantik durch und durch. Wenn das kein traumhafter Anblick von Heidelberg ist!

„Heidelberg“ von Joseph Mallors William Turner

Joseph Mallors William Turner war ein englischer Künstler der Romantik. Ihn sieht man heute als den Vorreiter des Impressionismus, da vielen Künstler dieser Stilrichtung seine Arbeiten als Inspiration dienten. Seine Werke erschuf der Künstler schnell, deshalb war es ihm möglich, nach seinem Tod dem britischen Staat über 20 000 Werke zu hinterlassen.

Neben der Darstellung seiner Leidenschaften Wasser und Schiffen, hielt er in seinen Arbeiten auch die Schönheit der Stadt Heidelberg fest. Auf dem unten abgebildeten Werk Turners sieht man in der linken Ecke des Bildes das Herrscherpaar Friedrich V. und seine Ehegattin Elizabeth Stuart, die älteste Tochter vom englischen König James I.. Das Paar herrschte Anfang des 17. Jahrhunderts, verlor ihre Macht jedoch 1620.Hinter dem Königspaar kann man das Heidelberger Schloss auf der hügeligen Landschaft erkennen. Im Vordergrund des Bildes sehen wir eine Menschenmasse, die für die Vorliebe der Unterhaltungsveranstaltungen des Ehepaares stehen soll. Im Hintergrund erkennt man noch einmal die prächtige, gebirgige Landschaft Heidelbergs. Die grelle Sonne wird wohl das Symbol für das warme Wetter Heidelbergs sein.

„Der gesprengte Turm des Heidelberger Schlosses“ von Carl Blechen

Das Gemälde „Der gesprengte Turm des Heidelberger Schlosses“ entstand um das Jahr 1830, zur Zeit der Epoche der Romantik. Das Bild stellt den gesprengten Turm des Heidelberger Schlosses dar.

Der Turm wurde 1490 errichtet, aber im Jahre 1693 während desPfälzischen Erbfolgekrieges gesprengt.  Das Gemälde wurde von  Carl Eduard Ferdinand Blechen, dem Landschaftsmaler  und Professor für Landschaftsmalerei der Berliner Akademie der Künste,  gemalt. Es entstand vermutlich während oder nach einer seiner häufigen Reisen, die er auf der Suche nach Inspiration und Malobjekten unternahm.

Der gesprengte Turm des Heidelberger Schlosses ist heute, mit Ölfarben auf  Leinwand festgehalten, in der Kunsthalle von Bremen zu sehen.

„Ausblick vom Stueckgarten des Heidelberger Schlosses“, Christian Phillip Koester

Der deutsche Maler und Restaurator Christian Phillip Koester, in Friedelsheim 1784 geboren und in Heidelberg in 1851 gestorben, schrieb sich nach seinem Gymnasiumbesuch in der Heidelberger Universität ursprünglich für einen wirtschaftlichen Studiengang ein. Seine Liebe zur Kunst gewann allerdings irgendwann doch die Oberhand. So lernte Koester im Heidelberger Atelier von Johann Jakob Strüdt die Landschaftsmalerei, welche er, wie man es an seinen Werken unschwer erkennen kann, auch oft und gut praktizierte. Man findet so einige Gemälde von Heidelberg, die durch Koesters Hand entstanden sind.

Unter ihnen auch das Bild „Ausblick vom Stueckgarten des Heidelberger Schlosses“. Das Bild zeigt die Ruine des dicken Turmes des Heidelberger Schlosses mit einer männlichen Rückenfigur, ein für die Romantik typisches Motiv, die mit einem neben sich liegenden, eleganten Dalmatiner an einen Baum lehnt. 

„Heidelberg“ von James Webb

Über den Künstler James Webb(1825-1895)  weiß man nicht viel. Man weiß allerdings, dass er ein britischer Künstler war, spezialisiert auf Malerei von Landschaften und Meereslandschaften. Sowohl sein Vater  Archibald Webb als auch sein Bruder Byron Webb waren ebenfalls Maler. Sein gesamtes Leben verbrachte Webb in London, wo er zwischen 1850 und 1888 seine Werke ausstellte. Einige hängen übrigens auch heute noch im Victoria and Alber Museum  und in der Tate Gallery.

Dieses Gemälde von Heidelberg entstand vermutlich im Jahr 1877. Das Schloss und die Brücke sehen auf dem Bild älter aus als sie zu der damaligen Zeit oder sogar zu der heutigen Zeit ausschauen. Das mag wahrscheinlich an der viktorianisch-nostalgischen Stil des Künstlers liegen. 

„Schloss Heidelberg“ von Hubert Sattler

Das Ölgemälde vom Heidelberger Schloss wurde von Hubert Sattler um 1901 gemalt. Sattler lebte von 1817 bis 1904, er war ein österreichischer Landschaftsmaler. Seine Werke entstanden während seiner zahlreichen Weltreisen. Auch Heidelberg inspirierte ihn, wie man anhand des Gemäldes sieht, zum Malen. Das Heidelberger Schloss ist ihm vortrefflich gelungen!

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